Herz Jesu Notfonds finanziert Therapie für Jungschütze Elias Ralser

PFLERSCH – Jungschütze Elias Ralser aus Pflersch wurde am 31. Oktober 2002 geboren. Durch eine Plazentainsuffizienz musste er in der 34. Schwangerschaftswoche mittels Kaiserschnitt geholt werden. Leider war dies bereits zu spät, sodass Elias bleibende Schäden durch Sauerstoffmangel davongetragen hat. Seine Leidensgeschichte begann.

Mühsam musste er alles mit Hilfe von Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie erlernen. Zudem wurde bei ihm eine spastische Diplegie diagnostiziert. Er hat dadurch Bewegungseinschränkungen an Füßen, Beinen, Armen und Händen. 2017 musste er sich in Reggio Emilia einer Operation an Beinen und Knien unterziehen. Er trägt tagsüber 2 Streckschienen der Beine sowie ein Korsett, damit er den Oberkörper aufrecht halten kann. Er ist mit zwei Krücken ohne Hilfsperson mobil, jedoch gestaltet das Gehen sehr große Probleme. Aufgrund der Schmerzen, fehlender Beweglichkeit der Knie und der Füße sowie um den Oberkörper wachstumsbedingt zu unterstützen, sind zahlreiche Physiotherapie-Sitzungen erforderlich.

Der Vorstand des Herz Jesu Notfonds hat unlängst beschlossen, die Kosten für 50 Therapiesitzungen zu übernehmen. Kürzlich überbrachten Obmann Paul Bacher und sein Stellvertreter Hubert Straudi vom Herz Jesu Notfonds sowie Bezirksmajor Rudolf Lanz und Hptm. Reinhard Öttl den symbolischen Hilfsscheck in Höhe von 3.500,- Euro.

Jungschütze Elias sowie die ganze Familie Ralser freuten sich sehr und bedankten sich herzlich für die Hilfe.

Im Bild (v.l.): Johann Ralser (Vater), Rosmarie Öttl, Hubert Straudi, Jungschütze Elias Ralser, Obmann Paul Bacher, Hptm. Reinhard Öttl, BzMjr. Rudolf Lanz sowie Schwester Leni und Mutter Margareth Ralser.

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