Tätigkeitsbericht des Herz-Jesu-Notfonds 2016

Auch im Jahr 2016 konnte aus dem Topf des Herz-Jesu-Notfonds mehreren unverschuldet in Not geratenen Schützenfamilien finanziell geholfen werden:

8.000 Euro für die Familie Vieider in Dorf Tirol:

Durch ein tragisches Unglück bei einer Bergtour hat die ehemalige Marketenderin Lisi Vieider und Ehefrau des Gründungsmitgliedes der SK Dorf Tirol, Heinrich Vieider, schwere Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten. Durch ihre körperliche Einschränkung musste die Wohnung behindertengerecht umgebaut werden. Der Herz Jesu Notfonds hat sich mit dem Betrag von 8.000,- Euro an den Umbauarbeiten in der Wohnung der Familie Vieider beteiligt.

6.000 Euro für die Familie Wolfsgruber in Kiens:

Dieser Betrag war vom Herz Jesu Notfonds als Soforthilfe bereitgestellt worden, nachdem der Kindlerhof im Katzental in Hofern (Gem. Kiens) am 12. Februar 2016 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Geblieben ist der Familie nach dem Brand des Wohnhauses nur das, was sie am Körper trugen, alles andere ist mit dem Bauernhaus mit abgebrannt, da alle vier nicht zu Hause waren. Die Familie Wolfsgruber will aber nicht aufgeben und den Bergbauernhof wieder neu aufbauen. Auch wenn der Hof zum Teil versichert war und große Hilfsbereitschaft zu verzeichnen ist, so wird auf die Familie ein hoher finanzieller Aufwand zukommen, bis der neue Hof wieder stehen wird.

3.700 Euro für die Familie Lösch in St. Gertraud im Ultental:

Schützenmitglied Alois Lösch ist im Alter von 56 Jahren verstorben. Mit seiner Lebensgefährtin Sieglinde und seiner 22-jährigen Tochter Marika lebte er auf einem „kleinen Höfl” in St. Gertraud. Leider steckt die Familie nun in finanzielle Schwierigkeiten. Um den Hof auf die Tochter überschreiben zu können, musste ein Teilungsplan und eine Katastermeldung gemacht werden. Die Spesen dafür in Höhe von ca. 3.700,- Euro wurden vom Herz Jesu Notfonds übernommen.

Zusätzlich wurden im Jahr 2016 insgesamt 11.147,- Euro an Mitgliedsbeiträgen, 11.818,38.- Euro an Spenden (davon 3.276,62.- Euro aus dem 5-Promille-Steuer-Topf) und 6.445,00.- Euro an zweckgebundenen Spenden eingezahlt. Hinzu kommen 2.247,50.- Euro an Zinsen.

Der Kontostand des Herz-Jesu-Notfonds belief sich am 1.1.2016 auf 54.432,00.- Euro und am 31.12.2016 auf 63.607,96.- Euro. 100.000,- Euro sind nach wie vor als Festgeld bei der Raiffeisen Landesbank angelegt. Somit können wir eine gute Verzinsung garantieren und je nach Bedarf Teile dieses angelegten Kapitals jederzeit für unsere Notfälle einsetzen.

Die eingezahlten Spendengelder waren von großem Nutzen, und aus diesem Grund sind alle Schützen und Schützenfreunde gebeten, den Herz Jesu Notfonds weiterhin zu unterstützen. Denn jeder – wir wollen es nicht hoffen − kann einmal in Not sein und wäre dann über Unterstützung froh.

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