Tätigkeitsbericht des Herz-Jesu-Notfonds 2018

Auch im Jahr 2018 konnte aus dem Topf des Herz Jesu Notfonds mehreren unverschuldet in Not geratenen Schützenfamilien finanziell geholfen werden:

5.000 Euro für die Familie Spitaler

Andreas Spitaler wurde im Alter von 38 Jahre von einer heimtückischen Krankheit befallen: amyotrophe Lateralsklerose. Bei dieser Krankheit kommt es zu zunehmender Muskelschwäche, die mit Muskelschwund einhergeht. Durch die Lähmungen der Muskulatur kommt es unter anderem zu Gang-, Sprech- und Schluckstörungen, eingeschränkter Koordination und Schwäche der Arm- und Handmuskulatur und dadurch zu einer fortschreitenden Einschränkung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Die Krankheit endet tödlich und ist schulmedizinisch nicht heilbar. Allerdings gibt es im Ausland einige wenige Ärzte und Privatkliniken, die sich mit diesem Krankheitsbild intensiv auseinandergesetzt und bei anderen Patienten bereits Erfolge erzielt haben. Klinikaufenthalte, Medikamente, Infusionstherapien und Arztbesuche müsste er alleine tragen und privat bezahlen, da es für diese Krankheit schulmedizinisch keine Beihilfe gibt. Der Vorstand des HJBF hat die Therapie mit 5.000 Euro unterstützt. Andreas ist aber leider wenige Wochen später verstorben. Er hinterlässt seine Frau und die beiden Söhne, vier und neun Jahre alt.

Herz Jesu Notfonds hilft Familie Moling

FREIENFELD – Kürzlich überbrachten Obmann Paul Bacher und sein Stellvertreter Hubert Straudi vom Herz Jesu Notfonds in Begleitung von Hptm. Bernhard Platzer und Major Rudolf Lanz der Familie Moling den symbolischen Hilfsscheck in Höhe von 10.000,- Euro.

Bei einem Großbrand am 21. Oktober 2018 wurde das Eigenheim von Schützenkamerad Alexander Moling ein Raub der Flammen. Der komplette Dachstuhl ist dabei abgebrannt, zudem wurden die darunterliegenden Stockwerke durch das Löschwasser arg in Mittleidenschaft gezogen. Das komplette Reihenhaus muss nun generalsaniert werden, an eine Bewohnbarkeit ist für längere Zeit nicht zu denken.

Herz Jesu Notfonds finanziert Therapie für Jungschütze Elias Ralser

PFLERSCH – Jungschütze Elias Ralser aus Pflersch wurde am 31. Oktober 2002 geboren. Durch eine Plazentainsuffizienz musste er in der 34. Schwangerschaftswoche mittels Kaiserschnitt geholt werden. Leider war dies bereits zu spät, sodass Elias bleibende Schäden durch Sauerstoffmangel davongetragen hat. Seine Leidensgeschichte begann.

Mühsam musste er alles mit Hilfe von Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie erlernen. Zudem wurde bei ihm eine spastische Diplegie diagnostiziert. Er hat dadurch Bewegungseinschränkungen an Füßen, Beinen, Armen und Händen. 2017 musste er sich in Reggio Emilia einer Operation an Beinen und Knien unterziehen. Er trägt tagsüber 2 Streckschienen der Beine sowie ein Korsett, damit er den Oberkörper aufrecht halten kann. Er ist mit zwei Krücken ohne Hilfsperson mobil, jedoch gestaltet das Gehen sehr große Probleme. Aufgrund der Schmerzen, fehlender Beweglichkeit der Knie und der Füße sowie um den Oberkörper wachstumsbedingt zu unterstützen, sind zahlreiche Physiotherapie-Sitzungen erforderlich.

Herz Jesu Notfonds unterstützt Familie Kaserer

SARNTAL – Der Herz Jesu Notfonds hat die Familie Kaserer aus Sarnthein mit einer großzügigen Spende von 5.300 Euro unterstützt. Schützenkamerad Siegfried Kaserer ist kürzlich im Alter von 43 Jahren verstorben. Seine Lebensgefährtin und der minderjährige Sohn stehen nun alleine da.

Der verstorbene Bauer hatte den Hof in Sarnthein von seinem Onkel übernommen und im Nebenerwerb geführt. Vor rund 10 Jahren hatte er das Wohnhaus mit zwei Wohneinheiten neu gebaut. Es wurde nur die eigene Wohnung fertiggestellt und die zweite ist noch im Rohbau.

Herz Jesu Notfonds unterstützt Familie Greif

AUER – Der Herz Jesu Notfonds hat die Familie Greif aus Auer mit einer großzügigen Spende von 7.000 Euro unterstützt. Aufgrund eines schweren Krankheitsfalles hatte die Familie einen Treppenlift zu ihrer Wohnung anschaffen und sich dafür verschulden müssen.

Vor drei Jahren hat Schütze Thomas Greif aus Auer einen schweren Schlaganfall erlitten. Seit jenem Tag kann er nicht mehr selbstständig gehen, ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Ärzte stellten eine Invalidität von 100 Prozent fest.

Tätigkeitsbericht des Herz-Jesu-Notfonds 2017

Auch im Jahr 2017 konnte aus dem Topf des Herz-Jesu-Notfonds mehreren unverschuldet in Not geratenen Schützenfamilien finanziell geholfen werden:

7.000 Euro für die Familie Wolfsgruber in Kiens:

Der Familie Wolfsgruber wurde bereits im Jahr 2016 eine Sofortspende von 6.000,- € überreicht, nachdem der Kindlerhof im Katzental in Hofern (Gem. Kiens) am 12. Februar 2016 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Geblieben ist der Familie nach dem Brand des Wohnhauses nur das, was sie am Körper trugen, alles andere ist mit dem Bauernhaus mit abgebrannt, da alle vier nicht zu Hause waren. Im vergangenen Jahr hat sich der Herz Jesu Notfonds mit einem weiteren Beitrag in Höhe von 7.000,- Euro am Wiederaufbau des Kindler-Hofes beteiligt. Damit wurde ein Teil der Zimmerei-Arbeiten übernommen.

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